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STTB-Nominierung für Deutschlandpokal

Für den am 16./17. April stattfindenden Deutschlandpokal, dort messen sich die Nachwuchskräfte der Verbände in Dreiermannschaften, wurden die Nominierungen abgegeben. Erfreulicherweise hat sich der Nominierungsausschuss in drei der vier Fälle strikt an die Reihenfolge, die sich aus den Punkten der drei Ranglisten und der Landesmeisterschaft ergab, gehalten, um dann aber in einem Fall um so deutlicher dagegen zu verstoßen.

In Klammern befinden sich die Platzierung nach den drei Landesranglisten und der Landesmeisterschaft. Nicht berücksichtigt wurde bei der Reihenfolge Punkte von Top 48 oder Südwestmeisterschaften, da diese nicht für alle zugänglich waren.

Schülerinnen
Ann Kathrin Herges (1), Theresa Adams (2), Filothea Papadopoulos (3)

Die sicherlich einfachste Nominierung. Alle drei Spielerinnen sind mit Abstand das Stärkste, was der STTB zu bieten hat und sollten unter die ersten acht Teams gelangen können. Da der Abstand von ihnen zur Viertplatzierten sehr deutlich ist und diese im letzten A-Schülerinnenjahr sich befindet und keine derzeitige B-Schülerin annähernd das Spielvermögen der drei hat, muss dieser Nominierung vorbehaltlos zugestimmt werden.

Schüler
Julien Pistorius (1), Frederik Scholer (2), Dennis Schmitt (3)

Aufgrund des Sieges bei den Landesmeisterschaften ist hier Julien Pistorius sogar vor dem Vizesüdwestmeister Frederik Scholer geführt. Auch der Schülermannschaft sollte eine gute Platzierung gelingen, auch wenn sie nicht an das Niveau der Mädchen heran reicht. Allenfalls hätte hier die Nummer vier, Pascal Naumann, der im ersten B-Schüler-Jahr sicherlich ein Spieler mit möglicherweise großer Perspektive ist, mitgenommen werden können, zumal er fast das Niveau der anderen besitzt.

Jungen
Mertes (1), Finkler (2), Bastian (3), Habel (4)

Eine eindeutige Angelegenheit war auch die Nominierung bei den Jungen. Trotz einer recht ausgeglichenen A-Klasse haben diese vier es eindeutig verdient, mitgenommen zu werden und bei dem geringen Abstand zwischen ihnen, bei denen nur Kevin etwas heraus sticht, war es auch absolut richtig alle vier mit zu nehmen.

Mädchen
Gergen (5), Renkes (6), Schwarz (7), Philippi (10)

Diese Reihenfolge ergibt sich, wenn nur die Ergebnisse der 3 Landesranglisten und der Landesmeisterschaft berücksichtigt werden, da die anderen Ergebnisse auch nicht berauschend und auch davon einige der vor den anderen platzierten Spielerinnen davon ausgeschlossen waren. Die Nummer 1 der Mädchen, Ann-Kathrin Herges, spielt bei den Schülerinnen mit, die Nummer zwei, Anna-Lena Barbian, die Nummer drei, Rebecca Hoffmann und die Nummer vier, Katharina Palm wurden nicht berücksichtigt. Alle spielen ihr letztes Mädchenjahr, aber dies gilt ebenso für die Nummer fünf, Vanessa Gergen, was als Argument also nicht zieht.
Wenn solche Entscheidungen getroffen werden, darf es nicht verwundern, wenn die Hälfte der Spielerinnen, wie bei der letzten Rangliste geschehen, nicht mehr antritt. Offensichtlich werden nur die besten Spieler des Landestrainings nominiert, auch wenn die Ergebnisse zeigen, dass auch abseits davon, gut trainiert werden kann. Der Unterschied zwischen den Spielerinnen ist gering, so dass sicherlich auch die nominierten Spielerinnen ordentliche Leistungen bringen werden, was aber auch zählt, ist der psychologische Effekt. Reihe Dich ins Landestraining ein und die wirst belohnt, tust Du das nicht, wirst Du nicht berücksichtigt. Eine Philosophie, die vielleicht zu rechtfertigen wäre, wenn wir in den letzten Jahren an der Spitze der Verbände gestanden hätte, aber leider war mehr das Gegenteil der Fall.


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