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61. Saarlandmeisterschaften der Aktive

Viele klangvolle Namen finden sich in der langen Liste guter Tischtennisspieler, die sich in den inzwischen gut 6 Jahrzehnten ganz vorne platzieren konnte. Die Landesmeisterschaften in diesem Jahr waren von der Besetzung her wohl die Besten, die es seit der goldenen ATSV-Ära gegeben hat.
Neben vielen starken Vereinen, die mit einem Großteil ihrer Ober- und Regionalligaspieler dort vertreten waren, ist dies aber im Besonderen ein Verdienst der beiden saarländischen Zweitligisten, deren Akteure den Verlauf der Meisterschaften im Wesentlichen prägten.

Auch die Publikumsresonanz war zufrieden stellend. Es schien sich herum gesprochen zu haben, dass es sich durchaus lohnt, bei diesen Meisterschaften als Zuschauer dabei gewesen zu sein.

Nachfolgend eine Kurzübersicht über das Geschehen und die vollständigen Raster in pdf- und xls-Format, die der emsigen Arbeit von Frank Schmidt zu verdanken sind.

Mixed

Sehr erfreulich aus Rodener Sicht natürlich, dass Nikola Neu an der Seite von Stefan Schmitt die Titelverteidigung gelang. Eine Links-Rechts-Kombination, die sehr erfahren und gut miteinander harmoniert, kann dann auch gegen Mixed bestehen, die in der Einzelwertung vorne liegen, wofür der Halbfinalsieg gegen die sehr starken Claudia Walerowicz und Christoph Brubach ein guter Beleg sind.
Insgesamt gab es eine ganze Reihe sehr starker Zusammenstellungen und der Finaleinzug des Jugendmixed Ann-Kathrin Herges und Mirco Habel lag sicherlich nicht an der schwächelnden Konkurrenz, sondern am beachtlichen spielerischen Potential dieser beiden, was ein Blick auf das Tableau deutlich belegt.

1. Nikola Neu / Stefan Schmitt (TTSV Fraulautern / DJK Roden)
2. Ann-Kathrin Herges / Mirko Habel (TTSV Fraulautern / TV Limbach)
3. Claudia Walerowicz / Christoph Brubach (ATSV Saarbrücken / TTF Besseringen)
3. Amelie Solja / Stefan Pache (TTSV Fraulautern / 1. FC Saarbrücken)

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Damen-Doppel

Keine Chance für niemanden, so deutlich darf der Erfolg des Fraulauterner Zweitligadoppels zusammengefasst werden, die auf dem Weg zum Titel nicht einen Satz abgaben und dabei auch guten Regionalligaspielerinnen unlösbare Aufgaben stellten.
Trotz schwerer Auslosung ist der zweite Platz von Elena Süs und Filothea Papadopoulos gleichfalls hervor zu heben, die zwei gesetzte Doppel im Entscheidungssatz ausschalteten, die beide für den Finaleinzug in Frage gekommen wären.

1. Amelie Solja / Ann-Kathrin Herges (TTSV Fraulautern)
2. Elena Süs / Filothea Papadopoulos (ATSV Saarbrücken)
3. Theresa Adams / Judith Philippi (ATSV Saarbrücken)
3 Claudia Walerowicz / Monika Kiefer (ATSV Saarbrücken)

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Herren-Doppel

Andreas Koch und Christoph Brubach demonstrierten eindrucksvoll, warum ein eingespieltes Doppel deutlich mehr als die Summe der Einzelspielstärke, bei beiden darüber hinaus sehr beachtlich, ist. In einem hochklassigem Finale, in dem sie sich zu steigern wussten, gewannen sie gegen Benjamin Rösner und Oliver Keiling, wobei es dort wie schon in einigen Begegnungen zuvor richtig spektakuläre Ballwechsel zu bestaunen gab.
Die beiden anderen auf Halbfinale gesetzten Paarungen kamen nicht durch, was wohl für die Stärke der dann Dritten spricht, wobei Jörg Raber und Oliver Thomas bei der Halbfinalniederlage den späteren Titelträgern fünf Sätze lang einen heißen Kampf lieferten.

1. Christoph Brubach / Andreas Koch (TTF Besseringen)
2. Benjamin Rösner / Oliver Keiling (1. FC Saarbrücken)
3. Oliver Thomas / Jörg Raber (SV Hasborn)
3. Alexander Lauer / Stefan Schmitt (SV Hasborn/DJK Roden)

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Damen-Einzel

Amelie Solja erfüllte die Erwartungen voll und ganz und wurde ganz überlegen Saarlandmeisterin. Den Damen, denen es gelang, gegen das Materialspiel, das stets exzellent über die Ecken und mit großer Präsesion auf die Linien ging, zu bestehen, wurden nach den fast zwangsläufig erfolgenden hohen Bällen und mit dem fast fehlerlosen Endschlägen demoralisiert. Elena Süs gelang es als Einzigster Amelie einen Satz abzuluchsen, hier kam ihr wohl nicht zuletzt die Erfahrungen aus vielen gemeinsamen Jahren in der Pfalz zugute, aber auch von der Spielanlage konnte sie Amelie noch die größten Probleme bereiten.
Claudia Walerowicz hat im Finale wirklich alles versucht und viele Bälle noch erlaufen, die schon aussichtslos erschienen, aber ihr offensiv ausgelegtesSpiel kam Amelie Solja gerade recht, die sich auch von Claudias besten Angriffsschlägen, die in der letzten Zeit um einen rotationsreichen Rückhandtopspin erweitert, noch den Fünfsatzsieg über Ann-Kathrin Herges gebracht hatten, nicht beeindrucken.
Mit Nikola Neu kam auch die vierte der topgesetzten Spielerinnen ins Halbfinale, doch auch die Damen dahinter trugen ihren Teil zu einer gutklassigen Damenkonkurrenz bei.

1. Amelie Solja (TTSV Fraulautern)
2. Claudia Walerowicz (ATSV Saarbrücken)
3. Nikola Neu (TTSV Fraulautern)
3. Ann-Kathrin Herges (TTSV Fraulautern)

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Herren-Einzel

Mit Benjamin Rösner gab es auch bei den Herren einen Favoritensieg, der recht eindrucksvoll ausfiel und die Zuschauer nicht nur im Finale mit vielen spektakulären Ballwechseln belohnte. Sein Finalgegner, Stefan Pache bewies jedoch wie schon in der Rückrundenbegegnung gegen Limbach, dass er deutliche Fortschritte gemacht hat und bezwang mit STTB-Top-12-Sieger Christian Schleppi und DTTB-Top-48-Teilnehmer Christoph Brubach starke Gegner auf dem Weg ins Finale.
Mit Christoph Wagner, der den Titelverteidiger Andreas Koch bezwang, stand für Benjamin Rösner ein keinesfalls zu unterschätzender Kontrahent im Halbfinale, der aber als fairer Sportsmann selbst einräumte, an diesem Tag chancenlos gewesen zu sein.
Insgesamt eine gut besetzte Meisterschaft, die schon in den Erstrundenspielen einiges zu bieten hatte und sich Runde zu Runde steigerte und für einen kleinen Verband wie das Saarland deutlich mehr boten, als bei der Größe üblich ist.

1. Benjamin Rösner (1. FC Saarbrücken)
2. Stefan Pache (1. FC Saarbrücken)
3. Christoph Wagner (SV Hasborn)
3. Christoph Brubach (TTF Besseringen)

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