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Timo-Boll-Tage bei der EM in Belgrad

Ungeschlagen, mit 3 Titeln verabschiedet sich Timo Bol aus Belgrad. Gemeinsam mit Christian Süß gewann er das Doppel, gegen Wladimir Samsonov das Einzel.

Eine sehr erfolgreiche Europameisterschaft, bei der lediglich die Verantwortlichen der ETTU einmal ihre EM-Standpunkt-Kriterien überprüfen sollten und das größtenteils fehlende Fernsehen negativ aufgefallen waren, ist zu Ende gegangen.
Dank des Mediums Internet scheint die da so lebhafte Tischtennisgemeinde aber in der Lage, allen Fans die Infos live und zeitweise sogar in bewegten Bildern vor die heimischen Rechner zu bringen. Weiter so!

Herren-Einzel

1. Timo Boll
2. Wladimir Samsonov
3. Dimitri Ovtcharov
3. Michael Maze

Wladimir Samsonov kam ohne Satzverlust ins Finale, musste sich dort aber in fünf Sätzen einem sehr stark und dominant agierenden Timo Boll geschlagen geben, der bestens für die WM in Zagreb gerüstet zu sein scheint. Dimitri Ovtcharov hat die Gunst der Stunde genutzt und hat eine beeindruckende EM gespielt.

Damen-Einzel

1. Li, Jiao
2. Ni, Xia Lian
3. Irina Kotikhina
3. Viktoria Pavlovitch

Leider sind Europas Damen nach wie vor nicht so gut, um alternde Chinesinnen schlagen zu können. Von der Weltspitze sind Europas Damen insgesamt noch ein gehöriges Stück entfernt.

Herren-Doppel

1. Timo Boll / Christian Süß
2. Lucjan Blaszczyk / Tan, Ruiwu
3. Werner Schlager / Patrick Chila
3. Dimitrij Mazunov / Alexei Smirnov

Das seit Jahren wohl beste europäische Doppel hat sich verdient durchgesetzt. Durch den Wechsel von Timo Boll nach Düsseldorf dürfte es künftig sogar noch besser werden. Doch gab es insgesamt zahlreiche gute Doppel, aber ob es reicht, um bei der WM auch gegen die Asiaten bestehen zu können, muss sich erst noch zeigen, zumal dort die Doppelpartner der gleichen Nation angehören müssen.

Damen-Doppel

1. Viktoria Pavlovich / Svetlana Ganina
2. Georgina Pota / Krisztina Toth
3. Nikoletta Stefanova / Tan Monfardini
3. Elke Wosik / Jiaduo Wu

Schöner Erfolg für Elke Wosik und Jiaduo Wu. Es gab doch gerade bei den Damen einige Überraschungen, was sich auch in den Doppel zeigte. Während man bei den Herren die absoluge Weltspitze durchaus auch in Europa sehen kann, ist dies bei den Damen sicherlich nicht gegeben.

Mixed

1. Ruta Paskauskiene / Aleksandar Karakasevic
2. Oksana Fadeeva / Fedor Kuzmin
3. Krisztina Toth / Alexei Smirnov
3. Georgina Pota / Georgina Pota

Zum wiederholten Male konnten Ruta Paskauskiene und Aleksandar Karakasevic sich den Mixed-Titel sichern, regelrechte Spezialisten also. Das Mixed wurde zum letzten Mal bei einer EM gespielt, also erst recht etwas für die Geschichtsbücher.


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