DJK Saarlouis-Roden Abt. Tischtennis | www.djkroden.de
DJK Saarlouis-Roden

Abteilung Tischtennis
News

Unser Sportwart Jonah Sonntag bittet um Mithilfe bei seiner Masterarbeit durch Teilnahme an einer 5-minütigen Umfrage, Teilnahme über diesen Link: Direktlink zu Umfrage von Jonah Sonntag

Saisonvorschau Regionalliga 3/

Gäbe es überhaupt eine Wettquote, wenn auf den Meister gesetzt würde? Wer anders als Zweibrücken käme – wieder einmal – dafür in Frage? Nur wenn 2 Leistungsträger langfristig ausfallen würden, wäre die Meisterschaft in Gefahr; bei allen anderen Mannschaften würde das den Abstieg bedeuten.
Hinter einem breiten Mittelfeld ist die Frage nach dem Abstieg nicht eindeutig zu beantworten, wenngleich unter normalen Umständen nur wenige Mannschaften dafür in Frage kommen.
Wir geben einen kurzen Überblick über die Liga und Frank Schmidt, der sich in den letzten Jahren so intensiv wie nur wenige mit der Liga befasst hat, stellt Fraulautern II und die Liga im Interview vor.

Ebenfalls zu den Kennern der Liga ist Daniel Scholer zu zählen. Daniel hat für uns die Lage der beiden Damenmannschaften Saarbrückens beleuchtet und einen kleinen Ausblick auf die kommende Saison gegeben.

Nur Zweibr?cken kommt ernsthaft f?r die Meisterschaft in Frage. Gleich viermal ist die Familie Solja dort vertreten und wie Spitzenspielerin Dana Weber werden auch die T?chter der nur Ersatz spielenden Mutter Dagmar herausragende Ergebnisse erspielen.

Jung, ehrgeizig, spielstark, das trifft auf den TuS Kehrig zu, der wie Asbacher Land, Bingen II und last but not least Fraulautern II, die alle zumindest teilweise, ?ber junge, spielstarke Akteure verf?gen, vorne erwartet werden. Kirchberg/Rhaunen sollte unter normalen Umst?nden ebenso wenig mit dem Abstieg zu tun haben, wie Saarbr?cken.
Als bedroht einzustufen sind Saarbr?ckens junge zweite Mannschaft, die durchaus das Potential f?r die Klasse hat, aber vielleicht kommt es noch etwas fr?h, R?merberg ohne Edit Urban, die ernsthaft verletzt ist, kann Probleme bekommen und auch Zellertal ohne die abgewanderte Spitzenspielerin wird nicht ohne Sorge in die kommende Runde starten.
Etwas entsch?rft w?rde die Situation bei einem sich abzeichnenden Aufstieg Zweibr?ckens, da es dann normalerweise nur einen Absteiger g?be.

Interview mit Frank Schmidt

Gleich drei neue Gesichter wei?t Fraulautern auf. Kannst Du uns zu diesen etwas sagen?

Frank Schmidt Mit Emilia Kijok hat Fraulautern erstmalig eine ausl?ndische Spielerin f?r die 2.Damenmannschaft verpflichtet. Emilia trainiert im Moment nahezu t?glich mit ihren Vereinskolleginnen und hinterl?sst im Training f?r mich bislang den Eindruck, als w?re sie mindestens genauso stark wie Claudia, Kirsten und Nikola, eventuell sogar noch ein wenig st?rker.
Elena S?s ist so etwas wie eine Wunschkandidatin des Vereins ? bereits seit 3 Jahren versucht der Vorstand, sie f?r Fraulautern zu gewinnen und bei der Entwicklung, die Elena in den letzten Jahren gemacht hat, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch sie zu den st?rksten Spielerinnen der Regionalliga geh?ren wird.
Mit Ann-Kathrin Renkes kehrt eine Spielerin zum TTSV zur?ck, die perfekt in das Konzept des Vereins passt: jung, spielstark und ausbauf?hig. Dass Ann-Kathrin sich an guten Tagen vor keiner Spielerin im Saarland verstecken muss, hat sie bereits mehrmals in der Vergangenheit zeigen k?nnen. Auch sie wird eine gute Erg?nzung f?r die Mannschaft sein.

Anfang der letzten Runde sah es f?r Fraulautern 2 nicht gut aus, dann kam Kirsten dazu und damit war der Klassenerhalt gesichert. Jetzt fehlt Kirsten wieder. Wird sich da die Geschichte wiederholen?

Frank Schmidt Durch den Ausfall von Patricia Aubry im letzten Jahr sind die Planungen des Vereins doch kr?ftig durcheinander gewirbelt worden. In diesem Jahr hat der Vorstand vorgesorgt und einen ziemlich gro?en Puffer zwischen der ersten und zweiten Mannschaft geschaffen, so dass ich nicht damit rechne, dass die zweite Mannschaft am Anfang dieselben Probleme haben wird wie in der Saison 2004/05.
Mit Emilia Kijok steht der Mannschaft gleich von Beginn an eine starke Spitzenspielerin zur Verf?gung und nach der R?ckkehr von Kirsten aus Frankreich wird auch sie bis Ende der Vorrunde fest in der Zweiten spielen. Mit der Aufstellung Falk, Kijok, S?s, Walerowicz, Hoffmann, Renkes braucht sich das Team vor keiner Mannschaft zu verstecken und kann hoffentlich m?glichst fr?h den Klassenerhalt klar machen. Allerdings sollte es auch ohne Kirsten m?glich sein, gegen schw?chere Mannschaften zu punkten.

Noch nie war Damentischtennis in Fraulautern von so hoher Qualit?t wie gegenw?rtig. Trotzdem spielen die derzeit st?rksten M?dchen ? mit einer Ausnahme und mit der aus der Pfalz gewechselten Elena S?s ? nicht in Fraulautern. Belebt hier die Konkurrenz oder wie siehst Du die Lage?

Frank Schmidt Man kann Talente nicht am Flie?band produzieren. Ich denke, es ist ganz normal, dass es zwischendurch immer wieder andere Vereine wie beispielsweise den ATSV Saarbr?cken gibt, die mit Ann-Kathrin Herges eine sehr talentierte Spielerin haben und um sie herum eine Mannschaft mit jungen Talenten aufbauen. Darin sehe ich keinen Grund zur Besorgnis, im Gegenteil: es kann f?r das Saarland nur f?rderlich sein, wenn eine gute Jugendarbeit sich auf m?glichst viele Schultern verteilt.
Man darf nicht vergessen, dass Fraulautern mit Fabienne Forse eine sehr talentierte Spielerin hat, die in ihrer Altersklasse im letzten Jahr die beste Spielerin des Saarlandes war. Dass es hin und wieder einmal einige Jahre gibt, in denen man keine sehr guten Spieler hervorbringt, hat wohl schon jeder Verein einmal erlebt, der sich in der Jugendarbeit engagiert.
Ich habe darin nie eine bedenkliche Konkurrenzsituation gesehen. Es ist doch sch?n, dass auch andere Vereine wie der ATSV oder Rimlingen-Bachem in diesem Bereich hervorragende Arbeit leisten.

Wenige Vereine k?nnen auf eine Erfolgsbilanz wie Fraulautern sie hat, zur?ck blicken. Was ist das Geheimnis des Erfolges?

Frank Schmidt Da spielen sehr viele Komponenten eine Rolle, ich glaube die beiden wichtigsten sind wohl die folgenden: Zun?chst einmal ist es wichtig, dass die ehrenamtliche Arbeit auf die Schultern vieler Leute verteilt wird und der Erfolg des Vereins nicht abh?ngig ist von einer oder zwei Personen. Es kommt nicht von ungef?hr, dass sich der Vereinsvorstand des TTSV w?hrend der letzten Jahre nominell in der Anzahl der Mitglieder fast verdoppelt hat. Ich finde es hierbei sehr wichtig, zu vielen Meinungen auch Gegenpole zu bilden. F?r manche ist Breitesport wichtiger, f?r manche 2.Bundesliga, f?r andere Jugendarbeit usw. und so findet man aufgrund der vielen unterschiedlichen Meinungen meistens einen guten Kompromiss, der m?glichst viele Facetten des Vereinslebens m?glichst gut abdeckt.
Die zweite Komponente ist der Zusammenhalt im Verein. Von der ersten Damenmannschaft bis zur 3.Seniorenmannschaft identifizieren sich alle Spielerinnen und Spieler mit dem Verein und der Verein steht auch hinter seinen Spielerinnen und Spielern. Als ich noch Gesch?ftsf?hrer war, w?re es f?r mich nie in Frage gekommen, eine Spielerin zu verpflichten, die dieses Kriterium nicht erf?llt ? auch nicht wenn sie vermeintlich st?rker gewesen w?re als beispielsweise eine Jasna Reed oder Matilda Ekholm.

Eine sehr starke erste Mannschaft ? allerdings aufgrund der ?berragenden Ausl?nderinnen ? die Saarl?nderinnen haben immer noch Probleme den Anschluss an die Liga 2 herzustellen. Gibt es trotzdem Grund von einer echten Reserve zu sprechen?

Frank Schmidt Ich wei?, dass einige Leute sich fragen, warum Fraulautern den Schritt zur dritten Ausl?nderin gewagt hat. Es ist sicher richtig, dass Claudia, Kirsten und Nikola bislang nur selten die von allen erhofften Leistungen abrufen konnten. Der Sprung zwischen Regionalliga und 2.Bundesliga ist ? nicht zuletzt wegen der Zweigleisigkeit der 3.Liga ? riesengro?.
Nach dem ersten Zweitligajahr und auch nach dem zweiten gab es deshalb auch Grundsatzdiskussionen, ob es ?berhaupt Sinn macht, mit 2-3 Ausl?nderinnen in der Liga vorne mitspielen zu k?nnen oder ob man nicht lieber wie Besse es im letzten Jahr gemacht hat, in den sauren Apfel bei?en soll, abzusteigen.
Ich gebe dir Recht in sofern, als dass ich auch nicht erwarte, dass unsere drei Saarl?nderinnen in 1-2 Jahren zu den besten Spielerinnen der Liga geh?ren werden. Allerdings sehe ich den Sinn und Nutzen einer solchen Mannschaft auch noch ganz wo anders: wenn man nach so vielen Jahren die M?glichkeit hat, Spitzentischtennis auf h?chstem internationalen Niveau anbieten zu k?nnen, warum sollte man sie dann leichtfertig verspielen? Dass das allgemeine Interesse im Saarland an einer hochklassigen Mannschaft sehr gro? ist, hat sich allein schon durch die Zuschauerzahlen im ersten Zweitligajahr gezeigt. Ich sehe in dem Angebot von Tischtennis auf diesem Niveau auch eine Chance, junge Spielerinnen und Spieler zus?tzlich zu motivieren oder gar neue Mitglieder zu gewinnen.
Wer die Begeisterung bei den Zweitligaspielen einmal erlebt hat, der wei?, dass es nicht richtig w?re, dies aufzugeben nur weil ein Teil des Vorhabens anders verlaufen ist als man es sich im Optimalfall vielleicht gew?nscht h?tte.

2 Liga, Regionalliga, Oberliga, Saarlandliga, ?berall ist Fraulautern gut bis hervorragend vertreten, aber der Unterbau darunter fehlt. K?nnte das zu einem Problem f?r die Zukunft werden oder sind die derzeit jungen Spielerinnen schon stark genug, um den Sprung in die immerhin h?chste saarl?ndische Klasse zu schaffen?

Frank Schmidt Leider musste Fraulautern seine 5. Damenmannschaft abmelden, da drei Spielerinnen aufgeh?rt haben und in den Mannschaften dar?ber auch die eine oder andere nicht regelm??ig spielt.
Den beiden ?brig gebliebenen Spielerinnen, D?sir?e Klementz und Fabienne Forse traue ich aber durchaus zu, auch in der Saarlandliga eine ordentliche Bilanz zu spielen.
Sollte sich daraus f?r die Zukunft ein Problem ergeben, kann man ja immer noch dr?ber nachdenken, noch mal eine f?nfte Damenmannschaft zu melden.

Du kennst Dich ja auch in anderen Bundesligavereinen aus. Wie steht Fraulautern besonders gegen?ber anderen Zweitligavereinen da?

Frank Schmidt Am wichtigsten finde ich, dass Fraulautern finanziell auf einem gesicherten Fundament steht und nicht wie einige andere Vereine sich auf so hohe Spekulationen einl?sst, dass der Verein nach zwei Jahren pleite ist.
Am wichtigsten finde ich, dass Fraulautern finanziell auf einem gesicherten Fundament steht und nicht wie einige andere Vereine sich auf so hohe Spekulationen einl?sst, dass der Verein nach zwei Jahren pleite ist. Den Vergleich mit anderen Vereinen, die ?hnliche Ambitionen haben, braucht Fraulautern nicht zu scheuen, jedoch ist es schwierig, Strukturen verschiedener Vereine miteinander zu vergleichen, da viele Faktoren einfach auch regional im Saarland unterschiedlich sind als anders wo.

Nat?rlich ist Zweibr?cken wieder der haushohe Favorit. Ist das die st?rkste Mannschaft die Zweibr?cken je hatte?

Frank Schmidt Ich sch?tze die Mannschaft der BTTF, die in der Saison 2000/01 den Titel errungen hat, in der Aufstellung Fen Liang, Dana Weber, Karin Bi?bort und Bettina M?ller noch ein klein wenig st?rker ein.
Aber klar ist auf jeden Fall, dass keine Mannschaft eine Chance haben wird, gegen Zweibr?cken zu punkten und auch in den Relegationsspielen gehen sie als Top-Favorit an den Start ? wenn sie an den Start gehen.

Sind sie stark genug f?r den Aufstieg und die 2. Liga?

Frank Schmidt Stark genug waren sie ja schon ?fter, die Frage ist nur, ob sie stark genug sein wollen. Wenn das der Fall ist, dann wird auch der Meister der anderen Regionalliga nicht viel ausrichten k?nnen. Aber das ist ? wie jedes Jahr ? eine Frage des Geldes. Leider ist es so, dass sie mit derselben Mannschaft nahezu keine Chancen haben w?rden, die 2. Bundesliga zu halten.

Welche Mannschaften erwartest Du noch weiter vorne?

Frank Schmidt Das ist in dieser Saison sehr schwer zu sagen. Asbacher Land und Kehrig sch?tze ich weit vorne ein, aber au?er Zweibr?cken ist der Rest der Liga sehr ausgeglichen, so dass ich da keine Prognose abgeben kann.

Wer spielt denn um den Abstieg?

Nach dem Abgang von Sabrina Scherrer denke ich, dass es f?r Zellertal sehr schwer werden wird. Aus R?merberg habe ich geh?rt, dass Edit Urban verletzungsbedingt wohl l?nger ausfallen wird. Sollte sich das ?ber die ganze Saison erstrecken, muss R?merberg auch k?mpfen, nicht abzusteigen. Ansonsten sehe ich auch die zweite Mannschaft des ATSV Saarbr?cken in akuter Abstiegsgefahr. Welche Teams oder Einzelspieler bergen das gr??te ?berraschungspotential?

Frank Schmidt Die Mannschaft mit dem gr??ten ?berraschungspotential ist denke ich die Zweitligareserve von Bingen. Ansonsten hoffe ich aus Fraulauterner Sicht, dass Elena S?s f?r die eine oder andere ?berraschung gut sein wird. Ann-Kathrin Herges vom ATSV k?nnte auch den einen oder anderen ?berraschungserfolg landen.
Grunds?tzlich w?rde ich ja sagen, dass der ATSV Saarbr?cken 2 es schwer haben wird, in der Liga zu verbleiben, aber nachdem die bereits mehrmals in der Vergangenheit f?r gro?e ?berraschungen gesorgt haben, m?chte ich diese Auflistung nicht ohne den Vereinsnamen schlie?en.

Wie siehst Du die Entwicklung der Regionalliga in den letzten f?nf Jahren und wagst Du eine Prognose f?r das ?bern?chste?

Frank Schmidt Generell ist die Liga in den letzten Jahren doch erheblich schw?cher geworden. Da die 2.Liga fast j?hrlich st?rker wird, wird das Loch zwischen beiden Klassen immer gr??er ? eine Zusammenlegung der beiden Regionalligen finde ich daher auf Dauer unabdingbar.
Wie die Saison 2006/07 aussehen wird h?ngt von vielen Faktoren ab ? kann Fraulautern 1 beispielsweise sogar aufsteigen? Nimmt Zweibr?cken den Aufstieg wahr? Steigt jemand von oben runter ab?
Das ist zum jetzigen Zeitpunkt alles noch nicht abzusch?tzen.

Interview mit Daniel Scholer

Zwei junge Damenmannschaften in der Regionalliga. Da ist der ATSV Saarbr?cken wirklich eine gehobene Adresse im Damentischtennis. Wie ist das eigentlich das Verh?ltnis zwischen den beiden Mannschaften?

Daniel Scholer Da m?sst ihr die Damen fragen (grinst). Nein, ich gehe davon aus, dass sich die Spielerinnen untereinander gut verstehen, schlie?lich kennen sie sich auch schon seit Jahren aus dem Landestraining.

Ist es nicht doch problematisch, bei nur zwei Damenmannschaften beide in der Regionalliga spielen zu haben? Weitere j?ngere Spieler an die Mannschaften heran zu f?hren, ist bei diesem Niveau doch alles andere als leicht.

Daniel Scholer Im Moment sehe ich hinter dem Jahrgang unserer 2. Damen weder bei uns im Verein, noch im Saarland viele Spielerinnen, die in den kommenden 1-2 Jahren das Niveau f?r Saarlandliga oder gar Oberliga besitzen. wobei es nat?rlich auch Ausnahmen gibt, wie vielleicht Fabienne Forse aus Fraulautern. Wobei ich mich nat?rlich gerne eines besseren belehren lasse.
Ich wei? nicht ob das Problem grunds?tzlich oder nur zuf?lligerweise bei uns so ist, jedoch befinden sich bei uns im Jugendtraining, das zur Zeit sehr gut besucht ist mit 25-30 Teilnehmern, gerade einmal 4-5 M?dchen, dazu alle 12 oder j?nger. Dementsprechend fehlen zur Zeit einfach die Spielerinnen, die man heranf?hren k?nnte.

Durch eine Regel?nderung auf S?dwestebene, w?re es f?r die 2. Mannschaft m?glich, auch bei Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der M?dchen zu starten. Werdet ihr dies in diesem Jahr ber?cksichtigen?

Daniel Scholer Wir wollten das bereits letzte Saison in Angriff nehmen, jedoch scheiterte das soweit ich wei? daran, dass unsere 2. Damen nicht jedes einzelne Saisonspiel in exakt der gleichen Aufstellung gespielt hat. Es mussten also alle 18 Saisonspiele ohne Ersatz ?berstanden werden, was ich eigentlich f?r so gut wie unm?glich halte.
Sollte es in diesem Jahr m?glich sein, werden wir das mit Sicherheit versuchen.

Anmerkung: Die Regel besagt, es d?rften nur Spielerinnen im M?dchenalter oder j?nger eingesetzt werden, sobald wie letzte Saison geschehen, eine Erwachsene eingesetzt werden, verliert die Mannschaft den Status einer M?dchenmannschaft und d?rfte nicht an den S?dwestmeisterschaften starten, was bei vier Spielerinnen, da Saarbr?cken ?ber keine weitere j?ngere Spielerin dieser Spielst?rke verf?gt, sehr schwierig umzusetzen ist. Daniel wei? das nat?rlich, aber vielleicht ist es dem ein oder anderen Leser nicht bekannt, deswegen die Erkl?rung.

Beide Mannschaften sollten in dieser Runde etwas st?rker sein. Dem Abgang von Karin Menzel nach Kaiserslautern steht der Zugang von Vanessa Gergen gegen?ber und die jungen Meisterinnen der Oberliga sind nun auch alle ein Jahr weiter. Siehst Du das ?hnlich?

Daniel Scholer Ich sehe das ziemlich ?hnlich, vor allem, da mit Sabrina Blum, die diese Saison wieder spielen wird, eine weitere starke Spielerin antritt, was sie ja zB mit ihrem Sieg letzte Saison gegen Vanessa auch gezeigt hat.
Und was die 2.Mannschaft angeht, so trifft die Einsch?tzung es wohl ziemlich genau.

Wie sehen eure Vorstellungen f?r die anstehende Saison aus?

Daniel Scholer Da die Klasse dieses Jahr sehr stark und ausgeglichen ist, werden beide Mannschaften erstmal versuchen, die Klasse zu halten, was mit Sicherheit nicht einfach wird. Die 1. Mannschaft, die ich f?r etwas st?rker halte, sch?tze ich, wird am Ende einen Platz im oberen Mittelfeld belegen, die 2. Mannschaft hoffe ich, dass die Klasse gehalten werden kann, da gerade bei diesen Spielerinnen das erste Jahr wohl das schwierigste wird.

Die Meisterschaft sollte unter ann?hernd normalen Umst?nden bereits vergeben sein oder siehst Du eine andere Mannschaft als Zweibr?cken, die daf?r in Frage kommt?

Daniel Scholer Nein, als Meister sehe ich auch Zweibr?cken, wobei ich Bingen 2 nicht kenne. Da Zweibr?cken wohl nicht aufsteigen will, ist der Aufstieg aber wohl noch einmal eine ganz andere Sache.

Welche Mannschaften siehst Du im Abstiegskampf?

Daniel Scholer Kurz und knapp: Alle anderen. Jeder wird sich erstmal ein Punktepolster sichern m?ssen, um nicht unverhofft in Abstiegsgefahr zu geraten.

Gibt es eine Spielerin, die noch nicht so im Blickpunkt steht, von der Du eine deutliche Leistungssteigerung erwartest?

Daniel Scholer Im gro?en und ganzen eigentlich nicht. Sabrina Blum trainiert jedoch wieder, ich denke, dass man sie bei der Beurteilung unserer 1. Mannschaft nicht au?er acht lassen sollte.

Neben dem sportlichen Erfolg, was z?hlt f?r Dich zu einer gelungenen Saison?

Daniel Scholer Dass der Spa? am Tischtennis nicht verloren geht, au?erdem die Gemeinschaft nach den Spielen und auch nach dem Training.


zurück