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37. DKT Vorgabeturnier

Das Vorgabeturnier hat sich inzwischen zu einem für viele liebgewordenen Turnier etwickelt, das nach unserer Einschätzung, durch die TTS/TTR-Werte noch an Spannung gewonnen hat, da die Einschätzung noch genauer als früher vorzunehmen ist.

Noch nie hatten wir so viele enge Ausgänge wie im letzten Jahr und wenn weit mehr Sätze als normalerweise üblich in die Satzverlängerung gingen, dann spricht das für die jeweilige Einstufung.

Nachdem es sich im letzten Jahr bewährt hat, werden wir daran auch beim 37. DKT fest halten.

Unser Vorgabeturnier richtet sich deutlich stärker nach der tatsächlichen Spielstärke und nicht mehr nach der Spielklasse der Teilnehmer. Damit sollen starke Akteure welche tieferklassig spielen nicht mehr über Gebühr bevorzugt werden und gerade Spieler im hinteren Paarkreuz müssen keinen Spitzenspieler des vorderen Paarkreuzes eine Liga tiefer einen Vorsprung geben.

Berechnung/Vorgehen:

Regel I

Pro angebrochene 100 Punkte Unterschied erhält der punktniedrigere Spieler 1 Punkt Vorsprung. Unabhängig von der Differenz gibt es maximal 8 Punkte Vorsprung. Spielt ein tieferklassiger Spieler also gegen einen höherklassigen Akteur, der z. B. 1000 Punkte mehr als er hat, kann er dennoch maximal 8 Punkte Vorsprung bekommen.

Beispiel 1:
Spieler A (Wert: 1678) gegen Spieler B (Wert: 1735) Spieler A hat 57 Punkte weniger und bekommt einen Punkt Vorsprung.

Beispiel 2:
Spieler A (Wert: 1300) gegen Spieler B (Wert 1629) Die Differenz beträgt 329 Punkte, also erhält Spieler A vier Punkte Vorsprung (siehe Ausnahme I)

Ausnahme I:
Ist die Differenz beider Werte geringer als 30 Punkte gibt es keinen Vorsprung. Ist man allerdings beispielsweise 115 Punkte besser als sein Gegner, so erhält der dennoch 2 Punkte Vorsprung.

Ausnahme II:
Um das Vorgabeturnier auch für Damen interessanter zu machen, werden diese wie bisher beim Vorgabeturnier bevorzugt eingestuft. 100 Punkte werden von ihrem TTS/TTR-Wert abgezogen und als Vorgabewert genommen.

Regel II

TTR- und TTS-Werte werden als gleichwertig angesehen. Hat ein Spieler sowohl einen TTS- als auch einen TTR-Wert bilden wir entweder einen Mischwert oder übernehmen den Wert, der eindeutig mehr Ergebnisse beinhaltet.

Beispiel:
Ein Spieler mit dem TTR-Wert von 1500 spielt gegen einen Spieler mit einem TTS-Wert von 1670 und erhält deswegen 2 Punkte Vorsprung.

Regel III

Spieler ohne TTR-/TTS-Wert werden von der Turnierleitung eingestuft.
Ein Wert von 1100 Punkten ist hier unsere Ausgangslage, den wir entsprechend der Spielerin oder des Spielers noch individuell anpassen können.
Hier können falsche Angaben zum dauerhaften Turnierausschluss führen. Ebenso behalten wir uns in solchen Fällen vor, dass ein Schiedsgericht auch während der Konkurrenz den Wert neu bemisst.

Regel IV

Die Turnierleitung ermittelt den TTS-/TTR-Wert einheitlich an einem Tag (üblicherweise den QTTR- bzw. QTTS-Wert) Dieser ist dann maßgeblich.

Ist der TTS-/TTR-Wert bei einer Nachmeldung nicht exakt bestimmbar oder gibt es unterschiedliche Auffassung darüber, behält sich die Turnierleitung vor, die Spielerin, den Spieler nicht oder nur in der höchsten Konkurrenz zuzulassen

Zusatz:

Das Vorgabeturnier kann natürlich nicht TTR-/TTS-relevant sein, da durch die Vorgabe der Wert ja eindeutig angepasst wird.


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