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Abschlussbericht zur Schulaktion der DJK Roden

Nachdem inzwischen eine Woche ins Land gegangen ist, wurde ein abschließender Bericht darüber verfertigt. Wir werden nochmals in die Schule gehen, um dort die schönsten Bastel- und Malarbeiten über Tischtennis einzusammeln und zu prämieren. Wer sich ausführlicher darüber interessiert, wird von uns, Markus Timmer oder Boris Meßinger gerne weiter informiert.

Die Grundschule Römerberg besteht aus 16 Klassen und über 350 Schülern. In Kooperation mit ihr wurde eine Woche lang der reguläre Sportunterricht als Tischtennisunterricht gestaltet. Diese Aktion wurde vor anderthalb Jahren bereits einmal von unserem Jugendwart, Daniel Huth durchgeführt, der als Student zwischen dem Winter- und Sommersemester sich die Zeit nahm und dort von je einem weiterem Übungsleiter unterstützt wurde. Damals wurde unser Training von so vielen Kindern probeweise besucht, dass die Trainer damit überfordert waren. Diese Aktion brachte zwar ein paar neue Kinder, aber keineswegs so viele wie erhofft. Diesmal wollten wir dies anders gestalten. Schon vor Beginn der Aktion wurde darauf geachtet, dass die Übungsleiter Unterstützung durch andere Vereinsmitglieder bekamen, so dass sich individuell um die Kinder gekümmert werden konnte. Die Aktion wurde durch Mitteilungen in der Presse begeleitet und jedes Kind erhielt Informationen über unseren Verein und die Trainingszeiten. Dazu wandten wir uns an den Verband mit der Bitte um Unterstützung. Denn wie Hermann Leinenbach auf dem Verbandstag angekündigt hatte, leistet Boris Meßinger zur Zeit sein freiwilliges soziales Jahr ab und je mehr Leute morgens zur Verfügung standen, um so besser. Auch an den Lehrwart Markus Timmer wandten wir uns, da wir die Aktion mit Tischtennisrobotern unterstützen wollten und bei nur einem Roboter die Erfahrung gemacht hatten, dass zwischen den Kindern ein Streit ausbrach, wer denn alles in einer Schulstunde daran spielen dürfe. Unsere Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Nicht nur, dass Boris uns die ganze Woche unterstützte, sondern auch der Lehrwart war an vier Tagen anwesend und brachte einen Großteil seines Bestandes mit. So konnten wir stets mit drei Robotern, zeitweise sogar vier, und fünf Fangnetzen arbeiteten. Mit gut 30 Schlägern aus dem Bestand des Lehrwartes, die alle die Qualität der üblichen Anfängerschläger deutlich übertrafen waren wir zudem gut ausgerüstet. Verbandsausrüster Tibhar hat ihm zudem eine riesige Menge an 38mm-Bällen überlassen und so wurde die Aktion mit fast 1000 leuchtendorangen Bällen unterstützt. Am ersten Tag war auch Michael Monz mit von der Partie, dessen Erfahrung und Umgang mit den Kindern uns sehr beeindruckt hat. Da zwei unserer erfahrensten Betreuer gemeinsam mit Boris Meßinger und Markus Timmer am Montag, die Tische waren vom Verein bereits am Samstag Abend aufgestellt worden, zur Verfügung standen, ging das Installieren der Roboter und Fangnetze zügig vonstatten. Wenn gemeinsam und mit gutem Willen in der Jugendarbeit gearbeitet wird, beweist sich fast stets, dass sich gute Laune einstellt und sehr effizient gearbeitet wird, was auch in der ganzen Woche der Fall war. Wir stellten jeden Tag zwei Betreuer und am Freitag sogar vier. Mit der Unterstützung des Verbandes konnten wir den Kindern nicht nur ein Erlebnis bereiten, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird, sondern auch Werbung für den Tischtennissport betreiben. Der Stellenwert unseres Sportes ist jedenfalls nach dieser Aktion im Ort spürbar gestiegen. Auch bei den Lehren haben wir uns damit sehr viel Sympathie und Achtung erworben, denn diese wussten den Aufwand und die Qualität dieser Aktion sehr wohl zu würdigen. Die bisherige Resonanz ist durchaus zufrieden stellend, denn bei über zwanzig interessierten Kindern hat sich ein fester Stamm von etwas 10 heraus gebildet, die wohl auf jeden Fall in den Verein eintreten wollen. Natürlich arbeiten wir jetzt daran, diese Gruppe noch zu vergrößern. Unser besonderer Dank gilt Boris Meßinger, der die ganze Woche über mit guter Laune und großer Hingabe seinen Anteil an dem guten Gelingen der Aktion hatte. Ebenso bedanken wir uns genau so bei Markus Timmer, der nicht nur über eine große Erfahrung in solchen Aktionen verfügte, sondern durch sein Equipment für ein Niveau sorgte, dass unser Verein alleine nicht erreicht hätte. Ebenso bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen Vereinsmitgliedern, die vormittags in der Schule oder aber nachmittags im Training dabei geholfen haben und noch dabei helfen, dass Nachwuchsarbeit auch in Zukunft in Roden einen großen Stellenwert haben und auch erfolgreich sein wird.
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